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SwissInnovation Challenge

Die Domino Möbel AG macht bei der Challenge mit. Das Interview mit Markus Oberholzer in der "Schweizerischen Gewerbezeitung" vom 12. Dezember 2014.

«Es geht nicht in erster Linie um den Sieg»

Die Domino Möbel AG in Muttenz hat sich für die «SwissInnovation Challenge» angemeldet. Im Interview sagt Markus Oberholzer, Inhaber und Geschäftsführer, wieso sein Unternehmen an dem Innovationswettbewerb der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der Wirtschaftskammer Baselland teilnimmt.

Mit welcher Idee wollen Sie die «SwissInnovation Challenge» gewinnen?

Wir haben «Innovation» als Teil unserer Unternehmenskultur fix in unsere Prozesse und die Entwicklung integriert. Das Label «domInno» soll aufzeigen, dass aus einem herkömmlichen Produkt mit Innovation noch viel gemacht werden kann. Für den Kunden kann vieles einfacher, besser oder einfach angenehmer gestaltet werden. Wir beweisen, dass ein Schrank nicht einfach ein Schrank sein muss, und dass damit Mehrwert für unsere Kunden geschaffen werden kann. Eine bereits verwirklichte Idee ist «domInno Reflex». Ein am Schrankhimmel montierter Spiegel liefert einen bequemen Blick auf die auf dem obersten Tablar liegenden Kleider.

Rechnen Sie sich Sieges-Chancen aus?

Uns geht es nicht in erster Linie um den Sieg. Für unser Unternehmen ist die «SwissInnovation Challenge» eine Chance, damit wir unseren Innovationsprozess vorantreiben können und dabei noch unterstützt werden. Ein allfälliger Erfolg wäre eine geniale Anerkennung. Aber wir stehen am Anfang und sehen diesen Wettbewerb primär als grosse Chance zur Weiterentwicklung unserer Unternehmensphilosophie.

Sie könnten diese Ideen auch weiterhin einfach so verwirklichen. Welche Vorteile bringt die Teilnahme an der «SwissInnovationChallenge»?

Wir brauchen den Druck, den ein solcher Wettbewerb mit sich bringt. Sobald wir spüren, dass Erwartungen vorhanden sind, geben wir Gas. Ideen alleine reichen leider nicht aus. Sie müssen auch verwirklicht werden, und das geht nicht von alleine. Wir freuen uns bei der «SwissInnovation Challenge» auch auf die Inputs von Fachleuten, die uns in unserem Prozess weiterbringen.

Welche Erwartungen haben Sie an den Wettbewerb?

Wir befinden uns mit «Innovation» seit mehr als einem Jahr auf einer Reise, von der wir noch nicht wissen, wohin sie uns letztlich führen wird. Diese Frage haben wir absichtlich offen gelassen. Von der Teilnahme an der Challenge versprechen wir uns auch Antworten auf die Frage zu möglichen Perspektiven.

Haben Sie schon an ähnlichen Wettbewerben teilgenommen?

Nein. Das ist die erste Teilnahme an einem solchen Wettbewerb.

Um an der «SwissInnovation Challenge» teilnehmen zu können, mussten Sie Ihre Idee den Leuten der FHNW vorstellen. Wie ist das gelaufen?

Wir hatten uns mit einer kleinen Powerpoint Präsentation auf das Treffen vorbereitet. Die Präsentation zeigt die Entstehung und strategische Disposition unserer Idee. Wir stellen darin auch unseren Grundgedanken sowie die bereits von uns entwickelten Innovationen und Lösungen vor. Das Treffen war ein sehr unkompliziertes, bereicherndes Kennenlernen.

Wie kommen Sie zu neuen Ideen für Ihr Unternehmen?

Unsere Kunden haben Wünsche, Vorstellungen oder Ideen. Das ist unsere Hauptquelle für Innovationen. Wir versuchen diese Ideen und Wünsche umzusetzen oder weiterzuentwickeln. Meistens liegt das Gute ziemlich nah, aber wir sind uns dessen oft nicht bewusst.

Bringen auch Ihre Mitarbeitenden neue Ideen ein?

Unsere Mitarbeiter haben sehr oft Ideen für Erleichterungen und Optimierungen. Unser Motto lautet: «Geht nicht, gibt’s nicht.» Ohne dieses Motto würde es nicht gehen. Die von allen Seiten kommenden Ideen werden an einer unserer Innovationssitzungen bearbeitet.

Belohnen Sie innovative Ideen Ihrer Mitarbeitenden?

Nicht direkt. Der sichere Arbeitsplatz und die Möglichkeit, sich an dessen Ausgestaltung und Inhalt zu beteiligen, sind aber auch eine Art Belohnung.

SwissInnovation Challenge: Interview mit Markus Oberholzer